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Auf Seite 68 des Koalitionsvertrages (18. Legislaturperiode) "Deutschlands Zukunft gestalten" zwischen CDU, CSU und SPD lesen wir:

"Zum 1. Januar 2015 wird ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro brutto je Zeitstunde für das ganze Bundesgebiet gesetzlich eingeführt."

 

 

8,50 Euro * 160 Arbeitsstunden im Monat = 1.360,00 Euro brutto

 

=

 

ca. 1.019,56 Euro netto

 

Dieser Nettolohn (Single) gilt ab 01. Januar 2017 uneingeschränkt als bundesweites gesetzliches Mindestlohnniveau.

Von diesem Nettoeinkommen sind Miete, Strom, Lebensmittel, Kleidung, Fahrtkosten ÖPNV und Gesundheitskosten zu bestreiten.

 

Im Dezember 2013 meinte der Ministerpräsident von Bayern, Horst Seehofer, wieder mal etwas "Kluges" zum Mindestlohn, der Öffentlichkeit mitzuteilen:

 

"Ich möchte den gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro. Ich werde aber aufpassen, dass er nicht zur Vernichtung von Arbeitsplätzen führt."

 

Deshalb sollen Saisonarbeiter, Praktikanten, Ehrenamtliche und Rentner von dieser Regelung ausgenommen werden.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/csu-chef-seehofer-will-ausnahmen-bei-mindestlohn-durchsetzen-a-940524.html Abruf: 13.01.2014

 

 

Am 20.01.2014 teilte Klaus Ernst (MdB), Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, in einer Pressemitteilung mit, dass ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages zu dem Ergebnis kommt, dass Ausnahmeregelungen beim geplanten Mindestlohn gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz des Grundgesetzes verstoßen.

Klaus Ernst: "Wer Rentnern, Studierenden oder Saisonarbeitern den Mindestlohn verwehren will, begibt sich verfassungsrechtlich auf ganz dünnes Eis." http://www.linksfraktion.de/pressemitteilungen Abruf:20.01.2014

 

 

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Stand: 13.04.14